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Willkommen auf meiner neuen Homepage. Hier erfahrt Ihr mehr über mich und meinen Sport Triathlon. Über einen Eintrag im Gästebuch würde ich mich sehr freuen.

Galerie wieder ONLINE:

Die Neugestalltung meiner Homepage ist eigentlich somit abgeschlossen. Die Galerie mit vielen sportlichen Bildern aus den letzten Jahren ist nun wieder Online. Viel Spass beim ansehen!


Erdinger AlkoholfreiErdinger Alkoholfrei, mein Sponsor seit nun schon drei Jahren, hat unseren Vertrag für ein weiteres Jahr verlängert. Ich werde also auch 2011mit dem weiß-blauen Logo des besten alkoholfreinen Weizens auf der Brust bei meinen Wettkämpfen zu sehen sein. Vielen Dank an Erdinger Alkoholfrei für das entgegengebrachte Vertrauen und die tolle Unterstützung!

meine nächsten geplanten Starts:
-- In Planung, in Kürze mehr --
   
 

 
Wieder mal eine OP!
Hippel - Lindau, mein ewiger Begleiter
Hallo zusammen,
es ist mal wieder an der Zeit etwas zu schreiben. Diesmal geht es aber ausnahmsweise nicht um Sport, sondern um mich und Hippel-Lindau. Was ist Hippel-Lindau werdet ihr euch fragen? Die von Hippel - Lindau Erkrankung (international abgekürzt VHL) ist eine seltene erbliche Tumorerkrankung, die ganz unterschiedliche Organe befallen kann. Die Schwere der Erkrankung und die betroffenen Organe können innerhalb einer Familie sehr unterschiedlich sein. Die Erkrankung tritt am häufigsten zwischen dem zweiten und vierten Lebensjahrzehnt auf. An VHL erkrankt in etwa eine von 35.000 Personen.
Warum schreibe ich darüber? Ganz einfach, meine Familie ist von dieser Krankheit betroffen. Schon seit meinem 14. Lebensjahr habe ich immer wieder mit den Symptomen von Hippel-Lindau zu kämpfen. Zwischen 1994 und 2000 hatte ich immer wieder Probleme mit meinem linken Auge. Ich musste mich vielen operativen Eingriffen und anderen Behandlungen (Laser) unterziehen.  Dadurch, dass die Krankheit sehr spät bei mir entdeckt wurde, war die Chance auf eine Heilung in meinem Auge nicht sonderlich gut. Letztlich sorgten die vielen Eingriffe (welche meine Netzhaut schwer in Mitleidenschaft gezogen haben) leider dafür dass sich mein Augenlicht immer weiter verschlechterte, und ich seit dem Jahr 2000 auf dem linken Auge überhaupt nichts mehr sehe. Seit dem tut sich an meinen Augen nichts mehr und weitere Eingriffe brächten nur eine minimalle Verbesserung. Aber zumindest ist mein rechtes Auge gesund.
Bis 2004 hatte ich dann erst einmal meine Ruhe. Dann brach das Unglück erneut über mich herein und diesmal ziemlich heftig. In relativ kurzer Zeit wuchs mir ein Tumor am Kleinhirn, der durch seine Größe Druck auf mein Kleinhirn und die darum herumliegende Gegend ausübte. Das führte zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Gangstörungen und argen Schwindel bei schnellen Kopfbewegungen. Als Notfall kam ich in die Uniklinik und musste eine lange und schwere OP über mich ergehen lassen. Die Ärzte arbeiten sehr gut, und ich habe den Eingriff nahezu ohne Ausfälle überstanden. Ein Wunder für die Ärzte, wie sie mir später sagten. Eine leichte Gangunsicherheit sowie einen leichten Lagerungsschwindel habe ich aber immer noch und das wird sich wohl auch nicht mehr ändern. Es dauerte ein paar Tage bis ich mich von der langen OP erholte hatte und es wieder aufwärts ging. Im direkten Anschluss an den Krankenhausaufenthalt musste ich auf Reha. Von dem Zeitpunk an ging es wieder schnell aufwärts und ich kam zu alten Kräften. Eine schwere Zeit war erst einmal überstanden.
Die Ruhe war aber nicht von langer Dauer. Im Sommer 2007 und Anfang 2010 musste ich erneut operiert werden. Beide Mal wieder am Kopf an der gleichen Stelle. 2007 finishte ich meine erste Langdistanz in Roth, 4 Wochen später bekam ich meine Diagnose. Diese beiden Operationen waren nicht ganz so schlimm wie 2004 und ich überstand sie beide gut. Wesentlich schneller war ich wieder fit und konnte mein „normales“ Leben wieder aufnehmen. Nach meiner ersten OP 2004 habe ich mit dem Ausdauersport und Triathlon begonnen. Meine durch das körperliche Training entstandene Fitness half mir jedes Mal weiter.
Bild_HWS_T2_Seite_1Von ein paar Wochen ging es wieder einmal in eine neue Runde. Doch diesmal war mal etwas Anderes dran. Nach Augen und Kopf ist mir diesmal ein Tumor zwischen dem zweiten und dritten Halswirbel in meinem Rückenmark gewachsen. Für uns ging es mit dieser Diagnose in eine ganz neue Dimension. Ein Tumor im Rückenmark, im einem der sensibelsten Teile des Körpers. Hier laufen alle Nervenstränge entlang. Arme, Beine, einfach alles unterhalb des Halses kann davon betroffen sein. Man malt sich im Kopf die schlimmsten Szenarien aus. Nach einigen Recherchen kamen wir zur Uniklinik nach Freiburg. Dort wird eine spezielle Sprechstunde für betroffene Familien angeboten. Nach einem ersten Gespräch mit den Speziallisten vor Ort waren wir sehr angetan von deren Art wie sie an diese Krankheit rangehen und wie sie mein akutes Problem einschätzten und Empfehlungen aussprachen. Wir fühlten uns in guten Händen. Die Informationspolitik, die Klinik und das ganze Drumherum haben uns voll überzeugt. Somit haben wir uns für den Eingriff in Freiburg entschieden. Am 08.09.2011 war es dann soweit, der OP-Termin stand an. Mittags um zwölf Uhr ging es los. Auch wenn die Ärzte schon im Vorfeld sagten dass es sich um einen Routineeingriff handelt, und ich im Normalfall auch nicht auf die Intensivstation müsse, war ich schon etwasBild_HWS_T2_Oben überrascht als ich in einem „normale“ Aufwachraum aufwachte. Etwas später ging es auch wieder auf die Station, wo mich dann auch schon Elke im Empfang nahm. Somit hatte ich auch diesen Eingriff gut überstanden. In den nächsten Tagen erholte ich mich schnell von den Strapazen. Am Dienstag, also der fünfte nach der OP, wurde ich entlassen und durfte wieder nach Hause. Mit so einem kurzen und unkomplizierten Aufenthalt in Freiburg hatten wie beim besten Willen nicht gerechnet. Umso größer war natürlich unsere Freude dass alles so gut geklappt hat. Die größten Probleme machte mir danach eigentlich meine Hals- und Nackenmuskulatur. Diese war durch den Eingriff doch recht in Mitleidenschaft gezogen und brauchte einfach noch etwas Zeit um sich zu erholen. Nach zwei Wochen war aber auch das überstanden. Mittlerweile bin ich seit zwei Wochen wieder in der Arbeit. Auch in leichtes Training bin ich wieder eingestiegen. Alles läuft normal, bis auf eine Erkältung dich ich mir nun eingefangen habe. Um euch einmal bildlich darzustellen wie so ein MRT Bild von meiner HWS mit dem Tumor aussieht, habe ich euch mal zwei Bilder mit zu dem Beitrag beigefügt. Der Tumor, oder besser die Zyste die ihn umgibt, ist deutlich als „Fremdkörper“ in meinem Rückenmark zu erkennen. Bei der Größe die von beiden Teilen im Rückenmark schon eingenommen wurde, kann man sich ganz gut vorstellen dass es nicht mehr lange gut gegangen wäre. Umso glücklicher sind wir nun dass der Tumor raus ist und wir wieder einmal ein Kapitel in der (un)endlichen Hippel-Lindau Geschichte schließen können.
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Bei dem grellen weißen Gebilde unterhalb der beiden grünen Linien handelt es sich um den in einer Zyste eingeschlossenen Tumor zwischen dem zweitem und drittem Halswirbel. Sieht nicht gesund aus, oder?
 
Aber warum schreibe ich euch das alles überhaupt? Wer will schon was über die Probleme und Krankheiten von anderen Leuten wissen. Ganz einfach, das ist für mich auch ein Teil um mit der Krankheit klarzukommen. Ich möchte euch von meinen Erlebnissen berichten und einfach mal darüber schreiben oder erzählen. Das Thema begleitet nicht nur mich sondern ganz besonders auch meine Frau Elke, unsere  Familien und unsere Freunde. Sie alle leiden auch unter meiner Krankheit, aber ohne Sie wäre es mir nicht möglich das immer so zu verkraften. Sie alle helfen mir immer wieder aufzustehen und nach vorne zu schauen. Es gibt bestimmt viele Leute die ein ähnliches Schicksal erleiden müssen. In welcher Art und Weise auch immer. Ich möchte euch Mut machen das durchzustehen und nicht den Kopf hängen zu lassen!
Wie geht es weiter? Ich habe meine (sportlichen) Ziele schon für das nächste Jahr festgesetzt. Am 08.07.2012 werde ich beim Ironman Germany in Frankfurt am Start stehen. Ich hoffe wieder auf so eine gute und verletzungsfrei Vorbereitung wie heuer. Mal sehen was dabei herausspringt. Mein 09:31:25 aus Klagenfurt möchte ich natürlich wieder unterbieten, das ist ganz klar. Meine Vorbereitung und mein Training werden natürlich voll auf dem IM ausgerichtet sein. In wenigen Wochen geht es wieder los, dann heißt es wieder "Rock`n Roll"
 
Alles Gute,
Franz
 
 
Puma Herzoman am 31.07.2011
 ==> Elke gewinnt ++  Ich werde 16. <==
Bei arschkalten 13 Grad waren Elke und ich gestern beim 26. Puma Herzoman am Start. Trotz dieser Temperaturen locke der Sprinttriathlon wieder an die 400 Athleten nach Herzogenaurach die in 15 (!!!) Startgruppen ins Rennen geschickt wurden. Die 400 m im beheizten Freibad waren auch schon die wärmste Angelegenheit an dem Tag.
 
Elke stieg als Siebte Frau aus dem Wasser und machte sich auf der 20 km langen und windigen Radstrecke sogleich an die Verfolgung. Bei KM 5 holte Elke die bis dahin führende Frau ein und baute Ihren Vorsprung von hier an immer weiter aus. Mit einem ordentlichen Zeitpolster ging Elke auf die 5 KM lange Wendepunkstrecke. Und auch hier kam keine Ihrer Verfolgerinnen noch nahe genug an Elke heran um ihr den Sieg noch einmal ernsthaft streitig zu machen. Elke gewann das Rennen in einer Zeit von 01:10:56 mit einer Minute Vorsprung auf Platz Zwei.
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Ich konnte heute auch eine gute Leistung abliefern. Nach kurzem Einschwimmen ging es auch schon los. Auf meiner Bahn setzte ich mich gleich an die Spitze und konnte so frei und problemlos meine 400m abspulen. Nach 05:56 Minuten kam ich als erster meiner Startgruppe aus dem Wasser und ging auf die Radstrecke. Bis auf ein paar Leute aus den vorherigen Gruppen die ich überholte, war ich die 20 KM komplett alleine unterwegs. Auch aus meiner Startgruppe konnte mich niemand einholen. Nach einem schnellen Wechsel ging es auf die Laufstrecken in den Wald. Schon leicht angeschossen fühlte es sich heute nicht mehr ganz so flüssig an beim Laufen. Nach 01:05:26 finishte ich auf Gesamtrang 16 und wurde 7. in dem M30. Im Vergleich zum Vorjahr konnte ich mich bei schwierigeren Bedingungen also noch mal um 01:15 Minuten verbessern.
2011_07_31_Herzoman_01
 
 
Doppelsieg beim Sprinttriathlon Velburg
-- Start-Ziel Sieg beim Kirchweihtriathlon in Velburg --
  
Einen Start-Ziel Sieg konnte ich beim Sprinttriathlon in Velburg erlangen und Elke gewann ebenso die Damenkonkurrenz. Das war somit auch mein erster Gesamtsieg in einem Triathlon und gleichzeitig auch unserer erster gemeinsamer Doppelsieg. 600m – 20 KM – 5,9 KM waren die Distanzen des Sprints. Schon nach der halben Schwimmstrecke hatte ich einen komfortablen Vorsprung auf das restliche Feld, den ich auf der zweiten Runde dann noch etwas ausbauen konnte. Mit ca einer Minute vor dem restlichen Feld machte ich mich auf die zwei Mal zu durchfahrende Radrunde. Ordentlicher Gegenwind machte uns alles zu schaffen. Eigentlich rechnete ich immer damit dass ich nun irgendwann mal eingeholt werde, denn ganz so frisch fühlten sich meine Beine 14 Tage nach dem Ironman noch nicht an. Aber es kam niemand hinterher und so spulte ich meine beiden Radrunden ab und hatte letztlich auch die beste Radzeit im Feld stehen. Mit etwas mehr als zwei Minuten Vorsprung ging ich auf die Laufstrecke. Zwei doch recht bergige Runden durch Velburg mussten gelaufen werden. Die ausgeschriebenen 5,3 KM wurden wohl recht optimistisch gemessen, laut Google Earth sollten es eher 6 KM sein wie sich am Abend herausstellte. Am ersten Wendepunkt sah ich zum ersten Mal den Abstand zu meinen Verfolgern. Es mussten so um die 500m gewesen sein. Nun dachte ich zum ersten Mal so richtig daran dass ich das Rennen heute gewinnen kann. Angespornt von dem Gedanken meinen ersten Triathlon zu gewinnen gab ich in der zweiten Runde noch einmal alles und lies nichts mehr anbrennen. Meine Verfolger kamen nicht mehr näher heran und so gewann ich den Triathlon in 01:09:07 mit zwei Minuten Vorsprung. Geschafft!
 
Bei Elke lief es Ähnlich. Gleichzeitig mit zwei weiteren Damen kam sie aus dem Wasser, aber dank eines schnellen Wechsels ging sie als führende Frau auf die Radstrecke. Mit einer gewohnt starken Radperformance baute Elke ihren Vorsprung schnell aus und ging mit einem sicheren Polster auf die Laufstrecke. Beim Laufen hatte die Konkurrenz keine Chance mehr und somit machte Elke in 01:15:43 unseren ersten Doppelsieg perfekt.
 
Der Velburger Triathlon ist eine schöne kleine Veranstaltung die man nur empfehlen kann. Die genauen Ergebnisse werde ich später noch nachreichen, aktuell sind diese noch nicht online.
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Bild aus der Neumarkter Zeitung.
 
(M)ein sensationeller Tag beim IRONMAN Austria am 03.07.2011
Neue Bestzeit in 09:31:25 h
Mein Finish
Mein Finish nach 09:31:25 h, ein senstationeller Tag ging zu Ende!
 
Schon einmal vielen Dank an meine Elke, meine Familie und alle Freunde und Bekannte die mich im letzten halben Jahr sowie an dem Tag so toll unterstützt habt. Ohne euch, besonders nicht ohne meine Elke, wäre diese Leistung niemals möglich gewesen! DANKE
 
Das lange und harte Training hat gewirkt. Auf den Punkt genau war ich top fit und konnte meine bisher beste Leistung im meiner kleinen Triathlonkarierre abrufen. In jeder der drei Disiplinen konnte ich mich deutlich verbessern. SWIM: 01:03:46 ( 6 Min schneller), BIKE: 04:56:25 ( 9 Minuten schneller), RUN: 03:24:22 ( 9 Minuten schneller). Die Bedingungen waren perfekt, optimal für neue Bestzeiten.
 
Nach dem Rennen sind wir am Montag direkt weiter nach Bibione ans Meer gefahren, und haben dort noch ein paar wunderschöne und erholsame Tage verbracht. Leider ging die Zeit viel zu schnell rum und der Alltag hat uns nun wieder. In den nächsten Tagen werdet Ihr hier meinen ausführlichen Rennbericht lesen können. Die ersten Bilder werden auch bald in der Galerie zu sehen sein!
 
Es läuft
Nach 01:03 kam ich aus dem Wasser, hier wusste ich dass heute etwas geht!
So sehen Sieger aus
Kurz nach meinem Zieleinlauf zwischen Finishline und Zielverpflegung!
 
Die Wochen der Wahrheit
   
Teil 2 - KW 21 - 24 
 Bel. 1, Bel .2, Bel. 3, WK-Woche
 
18. Stadttriathlon Erding am 19.06.2011
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-- Auszug aus der Ergebnisliste --
Tja, was soll ich dazu sagen. Jetzt habe ich mein erstes „dsq“ in einer Ergebnisliste stehen. Damit können sich jetzt neben mir übrigens auch weitere 53 ( + ?) Starter/innen des gestrigen Stadttriathlons in Erding brüsten. Toll, oder? Für diejenigen die nicht wissen was das bedeutet: „dsq“ steht für disqualifiziert! Aber warum wurde ich disqualifiziert? Das frage ich mich seit gestern ab Kilometer 9 am Rad auch. Der offizielle Grund dafür war eine Missachtung des „Rechts-Fahr-Gebotes“, welches durch die eifrigen Kampfrichter recht häufig ausgesprochen wurde. Was ist davor passiert? Ich überholte auf einer langen Gerade ein paar andere Athleten. Da es gestern extrem windig war und wir ständig durch echt arge Seitenboen durchgeschüttelt wurden, musste man beim überholen schon etwas aufpassen um nicht mit den anderen Teilnehmern zu kollidieren. Deswegen fuhr ich bei einen Überholmanöver fast in der Mitte der Straße. So weit ich mich erinnern kann, war ich nicht einmal auf der Gegenseite der Fahrbahn, und Gegenverkehr kam zu dem Zeitpunkt auch keiner. Egal, an der kurz darauf folgenden 90 Grad Rechtskurve stand einer der „gelben Engel“ und pfiff wie ein Wilder in seine Trillerpfeiffe und rief: „Nummer 300 disqualifiziert“…. Ganz perplex hielt ich an und fragte ob er mich gemeint hatte, was los ist und was habe ich falsch gemacht habe. Dann gab es die Erklärung und nach einigen (sinnlosen) Diskussionen mit dem Referee fragte ich ihn was ich nun machen solle. Keine Antwort, er musste nämlich schon die nächsten Fahrer für ihre Sünden bestrafen. Ein Streckenposten der daneben stand sagte ich solle doch weiterfahren und das Rennen beenden damit ich zumindest eine Zeit stehen habe. Ok, das habe ich dann gemacht. Wütend und total enttäuscht fuhr ich dann weiter. Die Luft war natürlich erst einmal raus.
 
Mittlerweile überschlagen sich die Meldungen und Statements von Teilnehmern sowie des Veranstalters wegen den vielen Disqualifikationen in den bekannten Medien wie Facebook, Tri-Mag, Tri2b und so weiter. Auch Topfavoriten und Profis wie Michi Göhner oder Andi Dreitz flogen raus. Die haben es allerdings erst nach dem Zieleinlauf mitbekommen. Der Veranstalter hat schon angekündigt sich die Sache genau anzusehen. Ich hoffe das aus der Sache keine falschen Konsequenzen gezogen werden und er Triathlon auch im nächsten Jahr wieder stattfindet, denn der Veranstalter hat wieder einen super Triathlon auf die Beine gestellt der bis ins letzte Detail top organisiert war. 
 
2011_06_19_Erding_003So, nun zu meinem Rennen. Tun wir mal so als ob nichts gewesen wäre. In der zweiten Männerstartgruppe ging es für mich los. Zum ersten Mal hatte ich gestern meinen neuen, ärmellosen Neoprenanzug in einem Wettkampf an. Im Training kam ich damit schon vorher gut zurecht, nun sollte sich zeigen was sich unter WK Bedingungen tut. Super war es. Keine Probleme mit den Schultern, ich konnte die ganzen 1500 Meter mit schmerzfreien Schultern schwimmen. Trotz eines ziemlich starken Wellengangs von der Seite auf den letzten 300 Metern, schwamm ich eine neue persönliche Bestzeit auf die Distanz. Nach 24:06 Minuten lief ich über die Matte. Nach einem schnellen Wechsel ging es auf die 44,5 KM lange Radstrecke. Von Anfang an war es extrem windig. Starke Böen von allen Seiten ließen das Radrennen gefährlich werden. Die Jungs mit einer Scheibe hatten bestimmt keinen Spaß gestern, hatte ich doch schon meine Zipp ordentlich zu tun um nicht von der Straße geblasen zu werden. Dann ca. bei KM 9 passierte der besagte – beep – Vorfall. Gefrustet fuhr ich danach ja weiter. Nach kurzer Zeit gab ich dann aber wieder Gas und wollte die verlorene Zeit wieder aufholen. Kurz darauf öffneten dann die dunklen Wolken ihre Schleusen. Erst Hagel und dann monsunartiger Regen. Das hatte nun nichts mehr mit Spaß oder Sport zu tun, sondern war richtig gefährlich. Jede Kurve, jede kleine Abfahrt wurde durch den Wind und den Regen zum unkalkulierbaren Risiko und ich musste echt aufpassen. Glücklicherweise kam ich gut durch und auch die anderen Leute um mich herum kamen soweit ich das gesehen habe gut durch. Leicht verfroren kam ich wieder in die Wechselzone. Mittlerweile hatte es auch zum Regen aufgehört und die Sonne kam etwas durch. Auf den zehn Laufkilometer wollte ich noch mal ordentlich Gas geben und wenn möglich unter 40 Minuten bleiben. Das hat allerdings nicht ganz geklappt und nach 40:49 Minuten kam ich dann ins Ziel. Meine Gesamtzeit war 02:22:50. Abends in der Ergebnissen stand dann die Gewissheit: „dsq“.
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Fazit: Trotz des „dsq“ bin ich mit meiner Leistung zufrieden, war es doch noch einmal ein guter Test für den Ironman Klagenfurt in 14 Tagen. Bei den extremen äußeren Bedingungen ging die Sicherheit vor und ich bin froh den Triathlon gut und gesund beendet zu haben. Die Veranstalter stellten wieder ein super Event auf die Beine und wie schon oben erwähnt hoffe ich dass das Theater mit den Disqualifizierungen keine Folgen für den Triathlon hat.
 
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Oberpfälzer Seenland Triathlon am 05.06.2011
Endlich mal wieder am Podest ==> Platz 2 in der M30 <==
Kurzfristig haben wir Beide und für den gestrigen Steinberger See Triathlon, oder wie jetzt heißt. Oberpfälzer Seenland Triathlon, für die Kurzdistanz nachgemeldet. 1,5 KM – 36 KM – 10 KM standen auf dem Programm. Geschwommen wurde im schönen Steinberger See, die selektiver Radstrecke würde um die Seen herum und gelaufen wurde eine 2x5 KM Runde durch den Wald. Schwimmen lief gut gestern, und ich hatte schon nach 23:50 Minuten wieder Land unter den Füßen. Nach einem schnellen Wechsel ging es raus auf die Radstrecke. Hier spürte ich schnelle dass die Beine nicht zu 100% frisch sind und konnte geraden an den längeren Steigungen nicht alles geben. Der letzte Druck fehlte etwas. Ein paar Plätze konnte ich trotzdem nach vorne fahren und stieg nach knapp unter einer Stunde und einem 37’iger Schnitt vom Rad ab. Nachdem das Laufen zur Zeit auch im Training recht gut geht, wollte ich hier noch einmal Gas geben und schauen was geht. Schnelle machte ich einige Plätze gut und konnte mein Tempo konstant halten. Die zweite Runde wurde dann hart, aber das war klar. Ich biss noch einmal auf die Zähne und lief das Rennen zu Ende. Nach 02:07:10h blieb für mich die Uhr stehen. Gesamt belegte ich eine super 15’ten Gesamtplatz und wurde dann sogar Zweiter in meiner Altersklasse, geil! Endlich mal wieder am Podest!
 
Elke stieg nach 27:43 Minuten als Elfte Frau aus dem Wasser und machte sich natürlich gleich wieder auf die Verfolgung am Rad. Die drittschnellste Radzeit brachte Sie wieder weit nach vorne. Nachdem sich nun Triathleten und Quattrathleten mischten, war Elkes Platzierung nach dem Rad nicht so sicher. Beim Laufen dann das gleiche Spiel wie zuletzt. Hier fehlt Elke einfach das Training und die nötigen Laufkilometer um Vollgas zu geben. Aber sie biss sich durch und kam als Vierter Frau mit einer Zeit von 02:21:27h und als zweite in Ihrer Altersklasse ins Ziel! Super!
 
Auch alle anderen Starter/innen des DAV gaben ordentlich Gas. Besonders unser Youngster Tobi Golditz lies es krachen und wurde Gesamt Zweiter mit einer Zeit von 01:57:59h. Glückwunsch Tobi...
 
 Die Ergebnisse aller DAV Röthenbach Starter/innen
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2011_06_05_SteinbergerSee_038
2011_06_05_SteinbergerSee_013
++ weitere Bilder folgen ++

 
Drei Flüsse Triathlon Gemünden am 29.05.2011 ++ Elke am Start
Gleich am Sonntag nach dem EZF wollte Elke noch beim Drei-Flüsse Triathlon in Gemünden an den Start gehen. Interessanter Sache: Geschwommen wurden 800m im Freibad und die Zeit auf eine 1.000 m Zeit hochrechnet. Später erfolgte dann mit den Zeitabständen vom Schwimmen ein Jagdstart am Rad mit dem abschließenden 10 KM Lauf. Lustige Sache… Beim Schwimmen musste Elke wieder einen Rückstand hinnehmen, den sie dann aber wieder mit ihrem enormen  Raddruck und der schnellsten Radzeit aller Damen (ACHTUNG: Gestern war das EZF im Hirschbachtal) schrumpfen lies und als vierte Frau auf die Laufstrecke ging. 10 Kilometer in der prallen Sonnen am Main entlang. Leider konnte Elke hier nicht mehr Vollgas geben und musste drei weitere Damen ziehen lassen und finishte auf Platz 7 und wurde Zweite in der AK25. Trotzdem ein super Ergebnis. Fazit: Schöner Wettkampf mit einem interessanten Ablauf und einer knüppelharten Radstrecke!
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Einzelzeitfahren Hirschbachtal am 28.05.2011
Am 28.05.2011 veranstaltete Krelli zum zweiten Mal das Einzelzeitfahren im Hirschbachtal. Die Strecke war heuer etwas kürzer, da die Ortsdurchfahrt von Eschenfelden wegen eines Festes gesperrt war. Deswegen waren es „nur“ 19,6 KM die wir fahren mussten. 130 Starterinnen und Starten waren heuer gekommen und es mal im Hirschbachtal richtig krachen zu lassen. Gestartet wurde im 45 Sekunden Abstand. Zuerst die Damen, dann die Herren. Auf Startplatz 51 ging ich ins Rennen. Zu dem Zeitpunkt war Elke schon fast wieder im Ziel. Sie lies es natürlich wieder ordentlich krachen und wurde 4 Frau gesamt. Vor Ihr waren auf Platz 1 die Vorjahressiegerin und begnadete Zeitfahrerin Adelheid Schütz, auf  Platz 2 die Profitriathletin Ulrike Schwalbe und auf Rang 3 ebenfalls die Zeitfahrspezialistin Ulrike Hoffmann. Ich musste auf den knapp 20 Kilometern richtig beißen. Die letzten harten Trainingstage steckten natürlich noch voll in den Beinen. Trotzdem fuhr ich fast einen 40’iger Schnitt und kam nach 00:29:39 Minuten ins Ziel. Als Platzierung fiel dann letztlich der 68. Platz heraus. Gegen die guten Radfahrer hat man hier natürlich keine Chance. Aber ich bin zufrieden mit meiner Leistung und habe den Eindruck dass es gut voran geht. Jetzt stehen noch zwei harte Trainingswochen auf dem Plan, bevor langsam aber sicher die Vorbereitung für Klagenfurt abgeschlossen ist und es losgehen kann. ++ Ergebnisse ++
 
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Morgen steigt das 2. Einzelzeitfahren im Hirschbachtal. Sie Strecke ist heuer etwas kürzer und geht 22 KM durch das schöne Hirschbachtal. Ein höchst interessantes Starterfeld, gespickt mit vielen Top's aus der Rad- und Triathlonszene, verspricht Spannung! Ich bin gespannt was meine Beide morgen so hergeben denn heute Abend stehen 8x1000m auf der Bahn am Programm. Vollgas ist natürlich trotzdem die Devise und dann einfach hoffen dass ich nicht platze :-)
 
Vorbericht der Nürnberger nachrichten zum morgigen Zeitfahren:
 2011_05_27_VorberichtEZF_nLand

Block 2 begann am 22.05.2011 gleich mal mit dem 6er Mannschaftszeitfahren in Hilpoltstein. Jedes Team bestand aus max. sechs Fahrern, von denen mindestens vier zusammen ins Ziel kommen mussten um gewertet zu werden. Die Strecke kennt jeder: 1 x die Runde von Challenge Roth, Start und Ziel sind beim Radsport Buchstaller in Hilpoltstein. Unsere Teamorder war die gesamten 85 KM zusammen zu bleiben, ohne Abplatzer nach vorne oder hinten. Das Schwierige und nicht ganz Ungefährliche an so einer Veranstaltung ist ständig die Formation zu halten. Vorderrad an Hinterrad, die ständigen Wechsel, das Vertrauen in den Vordermann. Im Vorfeld haben wir das Ganze schon mal im Training probiert, was sich dann auch ausgezahlt hat. Und so schafften wir es dann auch tatsächlich das Rennen geschlossen durchzuziehen und sind zu Sechst über die Ziellinie gefahren. Unsere Zeit: 02:17h, das ist ein Schnitt von 37 KM/h. Für uns eine gute Zeit. Gegen die Top-Teams hatten wir aber natürlich keine Chance und wurden 19. von 27 Männerteams. Zum Vergleich, Platz Eins belegte das Team "Radfreunde Hilpoltstein" in einer Zeit von 01:57:05. Das ist ein Schnitt von 44,5 KM/h. 
6er MZF 2011 
Das Team: Matze Schödlbauer, Ich, Dieter Hammer, Tobi Golditz, Matze Geier, Stefan Baas 
  
   
Teil 1 - KW 19 - 21
Bel. 1, Bel. 2, Ruhe
Der Ironman Austria rückt immer näher und das Training geht in die Finale Phase. Die letzten Wochen sind in drei Blöcke aufgeteilt. Block 1 besteht aus 2 harten Belastungswochen gefolgt von einer Ruhewoche. Block 2 besteht dann aus 3 harten Belastungswochen, gefolgt von einer Wettkampfwoche (Stadttriathlon Erding). Und zuletzt kommt Block 3, der die 14 tägige Taperingphase darstellt.
 
Block 1 ist mittlerweile rum und ich konnte meine hohen Trainingsumfänge recht gut umsetzten. Begonnen hat der Block mit dem Duathlon in Hilpoltstein, in der Mitte stand ein Langdistanztest (3-128-20KM) auf dem Programm, und beendet habe ich die zwei Belastungswochen mit der Vereinsmeisterschaft im Laufen. Beide Wettkämpfe habe ich aus dem vollen Training heraus bestritten und bin deshalb auch sehr zufrieden mit meinen dortigen Leistungen. In anschließende Ruhewoche in der KW 20 tat mir wirklich gut, und ich konnte mich gut erholen und auf den letzten wirklich harten Belastungsblock vorbereiten.  Dieser hat dann schon am Sonntag mit dem 6er Mannschaftszeitfahren in Hilpoltstein begonnen.
 
Langdistanztest am 07.05.2011
Ziel des LD Test ist es die aktuelle Form zu prüfen sowie die geplante Ausrüstung und Verpflegung für den Ironman noch einmal ausgiebig zu Testen. Dazu sollten die Distanzen so lange wie möglich im Wettkampftempo/Puls bewältigt werden. Um Acht Uhr trafen wir uns im Freibad Lauf wo wir zuerst 3 KM geschwommen sind. Etwas über 50 Minuten brauchte ich dafür.  Im Anschluss zogen wir uns um und fuhren mit den Autos zu unserer Radstrecke. Um das Alles möglichst gleichmäßig zu gestalten, hatten wir uns eine 21 KM Schleife herausgesucht die wir dann sechs Mal gefahren sind. Zum einen hatten wir uns immer wieder im Blickfeld, um zum Anderen konnten man Runde für Runde sehen wie sich die Leistung verhält. Auch wenn die letzten 2 Runden schon ziemlich öde waren, konnte ich doch gut meinen Standpunkt am Rad bestimmen. Die 128 KM absolvierte ich in einem Schnitt von 35 KM/h. Sollte ich dieses Tempo im Ironman halten können, werde das eine super Sache. Schon leicht angeschossen ging es nach einem kurzen Wechsel sofort auf die 20 KM lange Laufstrecke. Damit es auch hier nicht ganz so öde wurde und wir immer wieder unsere Getränke auffüllen konnten, liefen wir die 20 KM auf einer abgemessenen 2,5 KM langen Wendepunktstrecke. Trotzdem wurde es zäh, aber gut so ist das halt. Die 20 KM  lief ich dann recht konstant in einem 04:45’iger Schnitt pro Kilometer, was letztlich eine Zeit von 01:35h war. Auch wenn der Test mitten in der heißen Belastungsphase ziemlich hart war, war ich mit meinem Resultat sehr zufrieden. Sowohl auf dem Rad als auch beim Laufen konnte ich mein Tempo trotz müder Beine komplett durchziehen. So kann es weitergehen.
LD Test am 07.05.2011
Matze Geier, Günter Popp, Ich und Klaus Petschar vor dem Radstart
 
Vereinsmeisterschaft Laufen am 14.05.2011
Am 14.05.2011 stand dann unsere Vereinsmeisterschaft im Laufen statt. Unsere Sportwarte haben sich für heuer wieder eine neue Strecke rund um unsere Vereinshütte in Lehenhammer ausgesucht. Wer schon einmal dort war weiß dass es in der Gegend keine flache Strecke gibt. So war es dann auch, wir mussten eine 900 Meter lange sehr bergige Runde sechs Mal laufen. Unsere beiden Schnellsten konnten sich gleich zu Beginn absetzen und machten den Sieg unter sich aus. Ab der zweiten Runde habe ich mich auf dem dritten Platz  behauptet und von Runde zu Runde meinen Vorsprung auf die folgenden Läufer ausgebaut. Ungefährdet lief ich dann als Dritter ins Ziel. Nachdem ich auch der Einzige in der M30 war, wurde ich in der AK auch noch Vereinsmeister.
VM Laufen 2011
Die erste Verfolgergruppe
-- Die erste Verfolgergruppe, Matze S, Ich, Erwin G. --
 
Fazit zu Block 1:
Den ersten finalen Block habe ich gesund  und erfolgreich überstanden. Jetzt heißt es weiter so und der Form den letzten Feinschliff bis Klagenfurt zu verpassen. Ganz wichtig ist jetzt natürlich die Gesundheit. Ich achte täglich auf meine Körpersignale und versuche Belastung und Entlastung optimal zu steuern um das beste Ergebnis zu erzielen!
 
 


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Just Married, 24.04.2010
Wer ist Online:
Heute:Heute:3
Gestern:Gestern:29
Gesamt:Gesamt:41528
Aktuell Online: 6

Tag Zusammen!

2011_03_07_IM_Austria

Triathlon Erding 2009
Steinberger See 2009
Quelle Challenge Roth 2007